LIV Dachdecker Brandenburg

Das Handwerk boomt. Dennoch ist es auf längere Sicht existenziell bedroht, denn die Dreiecksbezie- hung zwischen industriellem Streben nach Profit, wachsender Bürokratisierung und handwerklichem Qualitätsanspruch ist wenig nachhaltig: Auflagen wie Belehrungen und Normen nehmen einen immer grö- ßeren Teil unserer Arbeitszeit in Anspruch. Die Profit- maximierung geht auf Kosten von Qualität und Indi- vidualität. Beides sind aber entscheidende Kriterien für Kundenzufriedenheit. Und schließlich können wir unser aus der Handwerkerrolle abgeleitetes Verspre- chen nur halten, wenn wir auf erstklassige Produkte zurückgreifen können, qualifizierten Nachwuchs be- kommen und angemessen entlohnt werden. Um unsere Interessen durchzusetzen, hilft nur eins: gemeinsame Sache machen! Wenn sich die rund 650 brandenburgischen Handwerksunternehmen im Dachdeckerhandwerk zusammentun, haben wir eine starke Stimme – gegenüber Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, aber auch im Zentralverband des Deut- schen Dachdeckerhandwerks. Dafür setzen wir uns auf allen Ebenen und mit aller Kraft ein. Weiter auf der Rolle oder völlig von der Rolle? Gewissensfrage:

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